27.10. - Pamir-Highway bis Murghab
|
|
Nächstes Ziel war das Abfahren des als "Pamir Highway" bekannten Abschnittes der Straße M41. Diese wurde von den Russen gebaut, um den äußersten Süden der Sovientunion kontrollierbar zu halten.
Die Koreanerin in Samarkand sagte mir ja, dass der Pamir Highway in der letzten Woche noch schneefrei und befahrbar gewesen sei.
Hier die Sammeltaxi-Haltestelle im tadschikischen Ishkashim, wo ich/wir darauf warten, dass unser Taxi voll wird. |
|
|
Der Fahrer wartet schon voll Ungeduld! ;-)
Irgendwann ging's dann endlich los. |
|
|
Auch hier gewaltige Bergmassive, an denen sich unser Fahrzeug vorbeischiebt, ... |
|
|
... man kann es immer nur so schlecht aus dem Autofenster heraus fotografieren. |
|
|
Unterwegs halten wir immer mal für kürzere Pausen an diesen kleinen Tante-Emma-Läden an, wo man Bonbons und Konfekt nicht in festen Abpackungen, sondern - wie damals im Russenmagazin - nach Gew icht kaufen kann. |
|
|
Auch an einem Sanatorium mit heißen Quellen kommen wir vorbei und essen dort auch Mittag.
Der Pamir-Highway ist aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit einer der beliebtesten Fernreisestrecken für Fahrradfahrer. Und wenn ich das auch einmal tun sollte, so kann man an solchen heißen Quellen super entspannen. |
|
|
Das Marco-Polo-Schaf ist das Symbol dees Pamir-Highways. |
|
|
Tja, die Koreanerin hatte noch Glück, ich aber nicht mehr. Der erste Schnee des Jahres fällt hier auf 3500m Höhe. Was auf der einen Seite sehr romatisch ist, verlängert die Reisezeit eines solchen Taxis um 50%. Das ist bei den langen Überlandfahrten kein Spass. |
|
|
Da wir irgendwann nach Mitternacht erst in Murghab (etwa halbe Strecke auf dem Pamir-Highway) ankommen, finden wir im dörflichen Murghab keine Unterkunft mehr. Und es ist mal wieder schweinekalt. Am nächsten Tag sagt mir jemand -15°C, was ich bedenkenlos unterschreiben würde.
Ich schaffe es dann im örtlichen Telekom-Häuschen unterzukommen, wo ein einfacher Russen-Elektroofen die Zimmertemperatur auf "gerade -so-angenehm" hält.
Der freundliche Telekom-Mitarbeiter wollte mich erst parallel zu seinem Bett, also mit den Füßen unweit des Ofens platzieren. Das lehnte ich ab, weil ich Angst hatte, dass mein Schlafsack - wie auch immer - nachts Feuer fängt und ich dann in einer brennenden Hülle qualvoll sterbe.
So musste ich jetzt nur aufpassen nicht aus Versehen nachts in die Drähte zu greifen. |
|
|
Der Ofen nochmal in Nahaufnahme. Einfach und zuverlässig - typisch russisch eben.
Das Highlight ist aber der Ein- und Ausschalter. Dazu steckt man das blanke Ende des Kabels einfach direkt in die Steckdose bzw. zieht as Kabel dort heraus. |
