24.10.- Ankunft in Afghanistan
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Beim nächsten Tag am Frühstück erfahre ich nun, was mein Gastgeber macht: er ist 33 Jahre und Profi-Judoka, war gerade auf der Rückreise von einem Grand-Slam-Turnier in Vereinigten Arabischen Emiraten.
Er brachte mich noch zur Taxi-Haltestelle und ich musste ihm versprechen, bei Gelegenheit mal wieder vorbeizukommen.
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Die Fahrt im Sammeltaxi zum tadschikisch-afghanischen Grenzeübergang. Das Video spiegelt ganz gut die Athmosphäre wieder, finde ich.
Kann man eigentlich sehen, dass wir auf der zweiten Sitzreihe zu viert sitzen? Je mehr Leute im Auto, desto billiger wird's. |
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Der Grenzübergang ist die Brücke über den Grenzfluß. Der Grenzfluß begleitete meine Reise ja schon seit Hunderten Kilometer.
Das Taxi setzt mich hier ab - ich bin nun erst einmal ganz allein! |
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Das Passieren der Grenze war recht schmerzlos, wenn man mal davon absieht, dass ich an den Posten beider Staaten aufgrund fehlender Durchleuchtungsgeräte meine Sachen komplett aus- und wieder einpacken musste.
Nun musste ich jedoch ca. 6km bis zum afghanischen Dorf Ishkashim allein wandern. Ich drehe mich nach 500m noch einmal um und filme einen Rundumblick. |
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Nach 3km treffe ich diese Schafe. Oder sind es etwa geschickt getarnte Taliban? |
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Die Wanderung in über 3000m Höhe mit vollem Gepäck ist nocht ohne. Aber die Leute, die mir begegnen, sind richtig froh und stolz, wenn ich sie fotografieren will. Und das freut mich dann auch.
Einzig ein Polizist wollte meine Uhr haben. Die konnte ich ihm aber nicht geben ... ;-) |
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Hier fotografiere ich - mit genügend Abstand - ein paar vollverschleierte Frauen. |
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Ich erreiche den Basar des kleinen Örtchens Ishkashim. Ich hatte mir dort die Unterkunft "Arier Gasthaus" herausgesucht. Leider war der Besitzer nicht anwesend. Ein paar nette Afghanen riefen ihn mit dem Handy an, aber auch das funktionierte nicht.
Hier mal ein Rundumblick - wie man sieht werden die Überreste von vernichteten Panzern nach wie vor genutzt. |
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Ich will nun in der Gemeinschaftsunterkunft von afghanischen Reisenden übernachten. Ich treffe dort auch einen Herrn Pamiri (vorne rechts auf dem Foto), ein Afghane, ehemaliger Grenzoffizier, der seit 21 Jahren in Frankfurt/Main lebt, nun hier ein paar Verwandte besucht und mir bei der deutsch/persischen Verständigung hilft.
Hier wurde auf der Schlafunterlage schnell ein Kunstledertuch augebreitet und gemeinsam gegessen. |
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Leider war der Tourismus-Polizei-Chef (auf dem Foto hinten rechts) der Meinung, dass die Gemeinschaftsunterkunft für mich zu gefährlich sei (= Quatsch!!!).
Also besorgte er zwei weitere Mann von der Grenzschutzpolizei, die er nun in die Pension einbrechen läßt. Ich habe selten so gelacht - die Situation war ohne Ende absurd! |

